Donnerstag
25.06. | 18:30 Uhr
Hanns-Josef Ortheil
Autor
Denis Scheck
Moderation
„Schwebebahnen“
Buch
„Schwebebahnen“ – Lesung und Gespräch
Dass Hanns-Josef Ortheil einer der produktivsten Schriftsteller unserer Gegenwart wurde, gleicht einem Wunder. Denn seine frühe Kindheit verlief über weite Teile im Wortsinne sprachlos. Seine Eltern hatten vor seiner Geburt im Krieg vier Söhne verloren. Aufgrund dieser traumatischen Ereignisse war seine Mutter verstummt, und ihr einziger überlebender Sohn folgte ihr in die Sprachlosigkeit, als er drei Jahre alt war. Ein zentrales Kommunikationsmittel zwischen Mutter und Sohn war das Klavierspiel, und Hanns-Josef Ortheil wäre fast auch Pianist geworden. In seinem neuen Roman entführt Hanns-Josef Ortheil uns ins Wuppertal seiner Kindheit Ende der 50er Jahre. Dort beschreibt er das Drama des hochbegabten Kindes und dessen Freundschaft zur Deutsch-Italienerinnen „Mücke“ so einsichtsreich und anschaulich, dass man nach der Lektüre geneigt ist zu sagen: „Ich bin ein Wuppertaler“ – so wie einen die Lektüre von James Joyce zum Dubliner oder die von Elena Ferrante zum Neapolitaner macht.
© Frank Bauer
„Schwebebahnen“ – Lesung und Gespräch
Autor
Hanns-Josef Ortheil
Moderation
Denis Scheck
Buch
„Schwebebahnen“
Donnerstag
25.06. | 18:30 Uhr
© Frank Bauer
Dass Hanns-Josef Ortheil einer der produktivsten Schriftsteller unserer Gegenwart wurde, gleicht einem Wunder. Denn seine frühe Kindheit verlief über weite Teile im Wortsinne sprachlos. Seine Eltern hatten vor seiner Geburt im Krieg vier Söhne verloren. Aufgrund dieser traumatischen Ereignisse war seine Mutter verstummt, und ihr einziger überlebender Sohn folgte ihr in die Sprachlosigkeit, als er drei Jahre alt war. Ein zentrales Kommunikationsmittel zwischen Mutter und Sohn war das Klavierspiel, und Hanns-Josef Ortheil wäre fast auch Pianist geworden. In seinem neuen Roman entführt Hanns-Josef Ortheil uns ins Wuppertal seiner Kindheit Ende der 50er Jahre. Dort beschreibt er das Drama des hochbegabten Kindes und dessen Freundschaft zur Deutsch-Italienerinnen „Mücke“ so einsichtsreich und anschaulich, dass man nach der Lektüre geneigt ist zu sagen: „Ich bin ein Wuppertaler“ – so wie einen die Lektüre von James Joyce zum Dubliner oder die von Elena Ferrante zum Neapolitaner macht.
